Was ändert sich durch die Umstellung bei der Rettungssanitäter-Ausbildung ?

Der Gesamtstundensatz bleibt mit 520 Stunden gleich. Der kliniksche Anteil sinkt im Vergleich zum vorherigen Konzept um 2 Wochen auf 80 Stunden, dafür verlängert sich der schulische Anteil (Rettungssanitäter- Aufbaulehrgang) auf 2 Wochen. Dies erlaubt den Teilnehmern, ähnlich wie in der Notfallsanitäter-Ausbildung, eine Verzahnung der theoretischen Lehrgangsinhalte mit den in der Praxis erworbenen Kompetenzen. Erstmals findet damit auch eine tatsächliche Unterscheidung der Kompetenzen innerhalb der Aubildung zum Rettungshelferund Rettungssanitäter statt. Konzeptionell sind beide Lehrgänge Rettungshelferund Rettungssanitäter inhaltlich aufeinander abgestimmt. Der Kompetenznachweis beim Rettungshelfer wird über eine praktische Prüfung mit anschließendem Reflektionsgespräch erbracht. Die schrifltiche Prüfung beim Rettungshelfer entfällt! Der Aufbaulehrgang zum Rettungssanitäter endet mit einer schriftlichen Prüfung über 120 Minuten. Danach findet eine praktische Prüfung mit Fällen aus dem internistischen und chirurgischen Bereich statt. , mit anschließendem Fachgespräch. Darauf folgt eine praktische Prüfung aus dem Bereich Reanimation.